Samstag, 31. Dezember 2011

Hirschentanz

Am letzten Tag im Jahr habe ich die letzte Ausfahrt für heuer unternommen. Da ist es daran eine Bilanz 2011 zu ziehen.

Gesamttrainingskilometer: 6400 km.
Trainigszeit dazu: 474 Stunden
Aufgestiegene Höhenmeter: 71,362 km (!)

Das sind ja nur Zahlen von meinen Garmin Aufzeichnungen. Da soll sich keiner schrecken, weil.... ich fahre gerne.

Noch ein paar Highlights:
Bestes Rennergebnis war ein zweiter Platz beim Einradrennen in Fürstenfeld. Ich denke bei der Entwicklung im Einradsport in Österreich, wird das wahrscheinlich mein letztes Podium gewesen sein.
Mein ärgster Sturz war heuer mit dem 29er Schlumpf in Himberg im Frühjahr. Davon habe ich mich lange nicht erholt und mein Respekt vor diesem Einrad ist groß.
Schönste Ausfahrten hatte ich heuer sehr viele und so kann ich und will ich keine herauspicken.

Nun zur Vorschau. Eigentlich möchte ich so weiter machen wie bisher. Einradfahren, Spaß dabei haben und mir vor allem nicht weh tun.

Danke an alle Leser und schaut bitte weiterhin so zahlreich vorbei!

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Seewiese

Ich fahre auf dem Radweg mit dem KH24 nach Kaltenleutgeben. Mitten im Ort biege ich rechts ab und nehme die Steigung hinauf zur Seewiese in Angriff. Beim steilsten Stück des Anstiegs muss ich vom  Einrad. Ich schiebe ein Stückcken. Erstaunlicherweise ist das Schieben genauso anstrengend wie das Fahren.



Bei der Seewiese angekommen nehme ich Zwischenzeit, fahre eine kleine Schleife und schon geht es wieder in die Abfahrt zum Zementwerk in Kaltenleutgeben. In meinem Heimatort drehe ich noch eine kleine Runde durch die Weinberge und schon bin ich wieder zu Hause.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Sieben Eichen

Beim Start meiner heutigen Einrad Ausfahrt mit dem KH24 scheint die Sonne, aber es ist trotzdem kalt. Ich fahre nach Kaltenleutgeben hinauf. In das enge Tal scheint die Sonne kaum herein und es ist wirklich kalt. Am Ende des Ortes biege ich in den Wald ein und fahre zu den "Sieben Eichen" hinauf. Hier bleibe ich stehen und dabei merke ich. dass es hier angenehm war ist. Wie im Frühling. Es zwitschern die Vögel und die Sonne blinzelt mir freundlich entgegen.

Ich fahre auf dem Wanderweg Richtung Wiener Hütte. Drehe dann doch noch einmal um und fahre wieder zum Sportplatz in Kaltenleutgeben zurück, um nach einer kurzen Abfahrt den Doktorberg hinauf zu fahren. Hier biege ich wieder auf den Wanderweg zur Wiener Hütte ein und von dort fahre ich nach Hause.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Schnee

Ich starte bei leichtem Regen meine Einrad Ausfahrt mit dem 24er. Teilweise ist der Boden gefroren. Ich fahre nach Kaltenleutgeben und möchte von dort zur Seewiese hinauf. Während ich den Berg hinauf strample wechselt der Regen zu Schneefall. Es beginnt ein richtiger kleiner Schneesturm. Ich sehe nur mehr weiss und die Brille macht es nicht gerade einfach irgend etwas zu erkennen. Ich erreiche die Seewiese. Der Schnee fliegt waagrecht dahin und so bleibt nur ca. 2cm auf dem Weg liegen. Gerade genug Schnee, dass es richtig Spaß macht.

Ich fahre auf der schneebedeckten Forststraße dahin. Hier spielt es wenig Rolle ob ich etwas sehe. Erstens ist der Weg eben und breit und zweitens bin ich schon ein paar (!) Mal gefahren. Der Schneefall stoppt und es kommt ein wenig die Sonne durch. Einfach herrlich! Stellenweise ziehe ich die erste Spur in den Schnee. Bei der Schöffel Hütte wende ich und fahre über Gießhübl nach Hause. Schade, dass kein anderer Einradler die heutige Ausfahrt miterlebt hat.

Montag, 19. Dezember 2011

Norwegerwiese

Einrad Ausfahrt mit dem KH24. Weiß nicht was mch heute getrieben hat? Nach langer Abwesenheit habe ich mich heute wieder den Parapluiberg hinauf getraut. Ich bin mir nicht sicher ob ich diese Steigung schon einmal mit den 137mm Kurbeln gefahren bin. Ich versuche im ersten, flachen Teil der Steigung langsam und kräfteschonend zu fahren um dann im steileren Teil nicht zu "verhungen". Es ist ziemlich kalt und der Boden ist durchgehend gefroren. Leider habe ich wieder einmal das Problem sändig schief zu sitzen und so habe ich ein wenig Mühe meine Kräft für den Vortrieb einzusetzten.

Am Ende der Steigung bleibe ich kurz stehen und kämpfe mit dem Frühstück. Geschafft habe ich es wieder einmal, aber leicht war es nicht. Hier oben bedeckt eine dünne gefrorene Schneedecke die Piste. Ich befahre einen schmalen Wanderweg auf dem ich gar nicht gut vorankomme. Entweder bin ich von der Steigung noch angeschossen, oder es geht hier wirklich nicht so gut.

Ich erreiche die Seewiese und fahre weiter bis zur Norwegerwiese, dort wende ich und fahre über Gießhübl nach Hause. Es war recht lustig auf der dünnen Schneedecke mit dem 24er zu fahren.